Ergebnis

Wie sieht die Kompromisslösung aus?

 Kompromisslösung als Ergebnis der Machbarkeitsstudie (Quelle: IUS – Weibel & Ness GmbH)

Kompromisslösung als Ergebnis der Machbarkeitsstudie (Quelle: IUS – Weibel & Ness GmbH)

Die erarbeitete Kompromisslösung sieht eine maximale Verdichtung des bestehenden Werksgeländes vor. Sie vereint Teilflächen der optionalen Erweiterungsflächen „Süd“ und „Südost“. Außerdem umfasst sie den Waldstreifen zwischen dem bestehenden Werksgelände und der Ottersdorfer Straße. Diese Kompromisslösung wird vom Regierungspräsidium Karlsruhe und den Naturschutzverbänden explizit unterstützt.

Die Inanspruchnahme der Südfläche wird bei der Kompromisslösung um circa die Hälfte reduziert. Für die nicht in Anspruch genommene Fläche soll im Zuge der Kompensation eine Ausweisung als Naturschutz- und Natura 2000-Gebiet erfolgen. Zudem angedacht ist eine großflächige ökologische Aufwertung des Rastatter Bruchs sowie der Rastatter Rheinauen, einhergehend mit einer Förderung der Umweltstiftung Rastatt. Bei der Planung des Ausgleichskonzeptes sollen landwirtschaftliche Flächen möglichst geschont werden.

Auf die anfangs vorgesehene Verlängerung der L 75 bis zum Werksgelände durch den Rastatter Bruch („Verlängerung der Querspange“) wird in der Kompromisslösung verzichtet. Stattdessen sollen die Knoten L75/Oberwaldstraße und Oberwaldstraße/ Ottersdorfer Straße ausgebaut werden – auch dies für den Naturschutz eine positive Option.

Falls die Kompromisslösung kommen sollte, müssten die „Schützenliesel“, der Reisigplatz Ottersdorf, der Betriebshof der Stadtgärtnerei und langfristig auch die Kleingartenanlage Oberwald verlagert werden, um Platz für die geplante Mercedes-Benz Werksentwicklung zu schaffen. Mögliche Verlagerungsoptionen werden mit allen Betroffenen im direkten Dialog und im Einvernehmen abgestimmt. Denn Ziel ist es, nach der Entscheidung des Gemeinderates zur Machbarkeitsstudie eine Konsenslösung zu erreichen, mit der möglichst auch die betroffenen Flächeneigentümer und –pächter einverstanden sein werden.

Entwurf der Machbarkeitsstudie Juli 2018 als PDF →

Anhang: Pläne zum Entwurf der Machbarkeitsstudie Juli 2018 als PDF →

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